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Zug Nr. 4  Moskau - Peking

Die längste Zugstrecke der Welt!

Sie ist die Lebensader Sibiriens und verbindet Europa und Asien.
Die "echte" (weil ursprüngliche) Transsibirische Eisenbahn führt eigentlich von Moskau nach Wladiwostok. Wir wählten die sogenannte Transmongolische Strecke mit dem Ziel Peking (siehe Streckenplan).
Es ist die wohl schönere und beliebtere Strecke.
Fast 8000 km waren dabei in 6 Tagen zurückzulegen und 6 Zeitzonen zu durchqueren. Man denkt in anderen Dimensionen...
Unsere "Wohnung" für diese Zeit war ein 4 qm großes Abteil der 2.Klasse mit 4 Betten, einem Tischchen und einer Gepäckablage (man gewöhnt sich dran...).
Unser Zug war ein chinesischer (und kein russischer), so fehlten einige typisch russische Details, was der Faszination und Romantik dieser Bahnreise jedoch keinen Abbruch tat!
Nur mit den chinesischen Zugbegleitern war manchmal nicht gut Kirschen essen...
Wie man sieht, verstanden wir uns am Ende aber doch ganz gut.
Besatzung des Wagens Nr. 5
Blick aus dem Zugfenster Am 2. Abend überquerten wir die Kontinentalgrenze nach Asien.
Danach ging´s tagelang durch die Weiten Sibiriens, vorbei an verschneiten Landschaften, Wäldern, Seen, verlassenen Fabrikgeländen, kleinen Ortschaften oder einzelnen windschiefen Bauernhäusern mit bunten Fensterläden.
2 bis 3 mal am Tag hielten wir an Bahnhöfen größerer Städte, u.a. in Perm, Omsk, Novosibirsk, Krasnojarsk und Irkutsk.
Die Stops waren willkommene Abwechslung und Highlights des Tages. Hier konnte man frische Luft schnappen und Verpflegungseinkäufe erledigen.
Für wenige Rubel gab es an den Bahnsteigen alles, was das Herz begehrt: von Obst über Süßigkeiten bis hin zu selbstgekochtem Essen, welches "Babutschkas" direkt aus den Kochtöpfen verkauften, außerdem Milch, Wasser, Bier, Wodka...
Bahnhof in Omsk
Bahnhof in Omsk
Verkauf auf dem Bahnsteig
Verkauf auf dem Bahnsteig
In jedem Wagen gab es zudem aus einem Samowar rund um die Uhr heißes Wasser für Kaffee, Tee oder Instantsuppen.
Ab und an "wagten" wir auch mal einen Besuch im düsteren Speisewagen des Zuges. Dies diente allerdings eher zum Zeitvertreib. Das Menu (es gab nur eins...) sah zwar jeden Tag etwas anders aus, aber eigentlich war es die ganze Woche das gleiche...
Im Speisewagen
Im Speisewagen
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© Andrea Klingebiel 2000 | www.ak11.de